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Sind wir mit der Vergabe von Pass­wörtern über­fordert? Teil 1

Bilder statt Pass­wörter? Was ist die bessere Lösung?

Bilder statt Pass­wörter?

Teil 1:

123456: Das schlech­teste Passwort ist in Deutschland gleich­zeitig das belieb­teste! Kein Wunder, denn nach einer Bitkom-Studie fühlt sich gut ein Drittel der User von der Masse an Kenn­wörtern und PINs über­fordert.

Im Internet bin ich auf eine Website gestoßen, bei der man sein Passwort anhand ver­schie­dener Bilder gene­rieren konnte. Eine gute Sache, fand ich, und habe mich gefragt, warum dieses Ver­fahren nicht häu­figer ange­boten wird! Das hat mich moti­viert, nach wei­teren Alter­na­tiven zum her­kömm­lichen Passwort zu suchen.

Hier habe ich drei her­aus­ge­griffen:

  • Via Fin­ger­print nutze ich das bio­me­trische Ver­fahren, also die Erkennung anhand indi­vi­du­eller Kör­per­merkmale, bei­spiels­weise durch Fin­ger­ab­druck, Sprache oder Gesicht.
  • Durch Zufall bin ich auf eine andere Art von Passwort gestoßen, das geo­gra­phical Passwort. Man wählt einen Ort oder eine Stadt aus und kann dort ein bestimmtes Gebiet mit Qua­draten kenn­zeichen. Das Ganze habe ich bei passwhere.com ent­deckt. Diese Variante finde ich gut und könnte sie mir selber als Pass­wor­t­al­ter­native vor­stellen. Viel­leicht kann man sich einen Ort,die man mit einer per­sön­liche Erin­nerung ver­bindet, leichter merken?
  • Ganz witzig ist die Idee, Emojis als Pass­wörter zu ver­wenden. Ein guter Vor­schlag für meinen Freun­des­kreis, in denen Emojis fast schon Bestandteil jeder Nach­richt sind.

Am besten sucht man für sich selbst die Variante aus, die dem eigenen Naturell ent­ge­gen­kommt. Eine Emoji-Kom­­bi­­nation könnte ich mir sicher gut merken.

In meinem nächsten Beitrag werden die ver­schie­denen Ver­fahren nach Sicherheit und All­tags­taug­lichkeit bewerten.

 

 

 

 

2 Kommentare zu Bilder statt Passwörter? Was ist die bessere Lösung?

  • Peter Seiler sagt:

    Man sollte doch vor­rangig auf die Passwort Manager ver­weisen, die vor allem für ältere Men­schen eine ver­ständ­liche Alter­native sind. Es kommt ja auch auf die Länge und die Beschaf­fenheit des Pass­wortes an. Aber bei DSIN werden Vor­schläge ver­schwiegen

    • ITfee sagt:

      Naja dort steht doch Teil 1, viel­leicht folgt es ja im zweiten Teil des Bei­trags. 😉
      Ansonsten bleibt anzu­merken, dass jeder brauchbare Browser über eine Pass­wort­ver­waltung verfügt, womit also auch kom­plexe Pass­wörter kein Problem dar­stellen.
      Wer etwas “mehr” braucht, der greift zu KeePass o.ä.

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Jen­nifer Zahl, DATEV eG

Jen­nifer Zahl stu­diert Wirt­schafts­wis­sen­schaften an der FAU in Nürnberg. Seit April 2017 ist sie zudem bei der DATEV eG als Werk­stu­dentin im Bereich Infor­ma­ti­ons­si­cherheit,
Schwer­punkt Awa­reness tätig.

 

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