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Der IT-Sicher­heitsblog für den Mittelstand

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Machen Sie in nur zehn Minuten den IT-Sicher­heits­check von Deutschland sicher im Netz. Der Test liefert Hand­lungs­emp­feh­lungen, mit denen Sie die eigene IT-Sicher­heitslage ver­bessern können.

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Zum Jubiläum von Deutschland sicher im Netz

Stärken bündeln: So wird das digitale Leben sicherer

Gesam­meltes Experten-Know-how hilft bei der Ver­meidung von Online-Gefahren. Warum es eine Plattform wie Deutschland sicher im Netz braucht.

 

Das Internet ist zum festen Bestandteil des Alltags geworden, es bestimmt das Leben der Men­schen in immer mehr Bereichen. Doch kommen mit den Mög­lich­keiten leider auch viele neue Gefahren. Wer einmal auf einen kor­rum­pierten E‑Mail-Anhang geklickt oder eine infi­zierte Website besucht hat, möchte diese Erfahrung nicht noch einmal machen müssen. Niemand wird gern zum Opfer, doch finden Kri­mi­nelle immer wieder Mittel und Wege, um sich auf Kosten ahnungs­loser Nutzer zu berei­chern und Schaden anzurichten.

Das Sicher­heits­be­dürfnis ist hoch – umso mehr, wenn der Ver­net­zungsgrad zunimmt. Com­puter sind mit­ein­ander ver­bunden; aber auch Maschinen, Häuser, Life­style-Acces­­soires und Gebrauchs­ge­gen­stände können Netz­werke bilden, in denen sie inter­agieren. Eine weitere wichtige Kom­po­nente ist die Virtual-Reality-Tech­­no­­logie. Ob Ener­gie­ver­sorgung, Haus­tür­schloss oder Kon­to­führung: Inzwi­schen hängen zahl­reiche Aspekte des täg­lichen Lebens von digi­talen Fak­toren ab.

Wer die neue Tech­no­logie als Laie und Ver­braucher mög­lichst angst- und sor­genfrei nutzen möchte, braucht Schutz. Und den bietet – wie so oft – eine starke Gemein­schaft. Genau darum geht es bei DsiN. Unter­nehmen und Bürger sollen in die Lage ver­setzt werden, ver­ant­wor­tungsvoll mit den Chancen und Risiken der Digi­ta­li­sierung umzugehen.

Es braucht ein Netzwerk von Men­schen und Orga­ni­sa­tionen, die sich hier enga­gieren. Überall in Deutschland exis­tieren Pro­jekte, Initia­tiven und Unter­nehmen, die mit­machen. Viel­leicht aus unter­schied­lichen Motiven – aber mit dem gleichen Effekt. Ein solcher Zusam­men­schluss will natürlich ange­messen orches­triert sein. DsiN ver­steht sich daher als Plattform zum Aus­tausch über Her­aus­for­de­rungen und Lösungs­an­sätze, als Hub zum Knüpfen und Aus­bauen von Kon­takten, als Dreh­scheibe der Koor­di­nation gemein­samer Akti­vi­täten – und nicht zuletzt als Res­source für Wissen und Erfahrungen.

Bei­spiel Gesund­heits­wesen: Nur im Verbund überzeugend

Am Bei­spiel des Gesund­heits­wesens zeigt sich, warum ein Verbund wie DsiN so wichtig ist. Hier führen die ersten Kran­ken­kassen Tarife ein, die sich nach dem Ver­halten der Kunden bemessen. Viele der dafür benö­tigten Infor­ma­tionen werden per Fit­ness­armband über­mittelt – und viele Men­schen stellen hier die Frage nach der Daten­si­cherheit. Eine wirklich glaub­hafte Auf­klärung kann hier nur gelingen, wenn sich die Akteure ver­netzen: Kran­ken­kassen, Ärzte- und Pati­en­ten­ver­bände sowie Sicher­heits­ex­perten und Ver­treter der Wirt­schaft müssen einen trans­pa­renten Diskurs führen, der den Nutzern die Ängste nimmt.

Erste Erfolge – und das Ziel fest im Blick

In einer immer kom­ple­xeren Welt ist niemand mehr all­wissend. Ein Aus­tausch unter ver­schie­densten Insti­tu­tionen, wie ihn DsiN etwa mit dem Bun­desamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­technik (BSI) oder dem Fraun­­hofer-Institut für Offene Kom­mu­ni­ka­ti­ons­systeme pflegt, ist hierbei immer von Vorteil. Bei­spiele für Koope­ra­tionen sind unter anderem „Einfach Ver­schlüsseln“ mit dem Kom­pe­tenz­zentrum Öffent­liche IT sowie die Sicher­heits­ba­ro­meter App, die mit Partnern aus Politik und Wirt­schaft ent­wi­ckelt wurde.

Solche Initia­tiven sind ein Anfang – auf den viele weitere Schritte folgen müssen. Wir alle ver­folgen ein Ziel: Deutschland sicher im Netz. Denn zu einem sou­ve­ränen Leben in einer digi­ta­li­sierten Welt gehört auch ein Bewusstsein für die Gefahren und das Wissen, wie man sich vor ihnen schützt.

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Hartmut Thomsen, SAP Deutschland SE & Co. KG

Hartmut Thomsen, stell­ver­tre­tender Vor­stands­vor­sit­zender von DsiN, ist seit 1. Juni 2012 Geschäfts­führer der SAP Deutschland SE & Co. KG. Er kam am 1. April 2011 zur SAP und leitete zunächst als Mit­glied des Management Teams den Ver­triebs­be­reich Financial Ser­vices & Public. Zuvor war Hartmut Thomsen bei der IBM Deutschland, wo er zuletzt innerhalb der IBM Software Group Deutschland als Mit­glied des deut­schen Software Group Lea­dership Teams den Geschäfts­be­reich Public & Privat Key Accounts ver­ant­wortete. Seine Sta­tionen vor IBM waren Oracle Deutschland und Siemens Com­puter Systems / Siemens Nixdorf Com­puter Systems, wo er ver­schiedene Lei­tungs­po­si­tionen im Ver­trieb innehatte.

 

Koope­ra­ti­ons­partner

Für DATEV sind Daten­schutz und Daten­si­cherheit seit Gründung des Unter­nehmens zen­trale Ele­mente in der Geschäfts­po­litik. Daher enga­giert sich DATEV mit dem Blog für mehr IT-Sicherheit im Mittelstand.