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Die Security-Messe

Vom 18. bis 20. Oktober fand dieses Jahr in Nürnberg die Messe it-sa 2016 statt. Nam­hafte Her­steller stellten ihre Pro­dukte und Dienst­leis­tungen zum Thema IT-Sicherheit vor. 


Wie bereits die letzten sieben Jahre vorher, trafen sich auch in diesem Jahr in der Fran­ken­me­tropole an den drei Tagen alle nam­haften Her­steller aus aller Welt, um ihre Geräte und Dienst­leis­tungen rund um das Thema IT-Sicherheit zu präsentieren.

Mit fast 500 Aus­stellern aus 19 Ländern ist laut Mes­se­leitung die it-sa „die einzige Security-Messe im deut­schen Raum, die größte Europas und eine der bedeu­tendsten weltweit“. Dabei ist das Kürzel „IT“ im Namen nicht ganz richtig. Neben IT-Sicherheit sind auf der Messe auch Daten­schutz und phy­sische Sicherheit ein Thema. Bei einer Son­der­fläche wurde dieses Jahr das Thema IAM (Identity & Access Management) behandelt.  Auf einer zweiten Son­der­fläche stellten sich junge inter­na­tionale IT-Security Unter­nehmen („Startups“) vor.

Auch das Rah­men­pro­gramm kann sich sehen lassen. Am Tag vor der Messe (Montag, 17.10.2016) fanden einige Kon­gresse statt. So war zum Bei­spiel die neue Daten­schutz­grund­ver­ordnung ein Thema am Montag. Währen der Messe von Dienstag bis Don­nerstag fanden an drei ver­schie­denen offenen Foren (Audi­torium, Forum blau und Forum rot) ständig Kurz­vor­träge zu den ver­schie­densten Themen statt.

Soviel zur Sta­tistik und zur Werbung, aber was bringt die Messe einem Besucher? Es werden sehr viele Infor­ma­tionen auf engstem Raum geboten. Das ist bei Infor­ma­ti­ons­bedarf rund um das Thema IT-Security einer­seits prak­tisch, da man dadurch Wege zu ver­schie­denen Her­stellern spart, ande­rer­seits kann man aber leicht den Über­blick verlieren.

Daher einige Tipps und zuvor eine Warnung:

  • Gehen Sie nicht unvor­be­reitet auf diese Messe. Dieser Hinweis mag für alle Messen richtig sein, trifft aber besonders bei der it-sa zu. Hier geht es in zwei Hallen nur um ein ein­ziges Thema und die vielen Pro­dukte und Dienst­leis­tungen von den ver­schie­denen Her­stellern ähneln sich.
  • Zur Planung können Sie die https://www.it-sa.de/Homepage im Internet oder eine App auf dem Mobil­gerät ver­wenden (für IOS und Android). Ganz aty­pisch zur digi­talen Welt, die dort prä­sen­tiert wird, gibt es auch noch einen Mes­se­ka­talog in Papierform.
  • Machen Sie vorab Termine mit den Her­stellern, dann nehmen sie sich auch Zeit für Sie und können Ihnen ihr Produkt aus­führlich präsentieren.
  • Das Rah­men­pro­gramm, vor allem die Kurz­vor­träge in den Foren, sind manchmal wirklich infor­mativ aber eng getaktet. Da bleibt oft wenig Zeit für Fragen. Die Infor­ma­tionen an den Foren sollen Auf­merk­samkeit erregen und die Besucher auf den Stand der Firmen locken.

Und wer das alles ver­passt hat und dennoch gerne dabei gewesen wäre, hat nächstes Jahr wieder ein Chance. Die it-sa 2017 ist bereits geplant und wird nächstes Jahr vom 10. bis 12. Oktober wieder in den Mes­se­hallen in Nürnberg stattfinden.
 

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Roland Wagner, DATEV eG

Dipl. Inf. (Univ); OSSTMM Pro­fes­sional Security Tester (OPST zer­ti­fi­ziert seit 2011). Roland Wagner ist seit 1999 bei der Datev im Umfeld Inter­net­dienste und IT-Security tätig. Hier beschäftigt er sich haupt­sächlich mit Sicher­heits­un­ter­su­chungen und IT-Forensik.

 

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Für DATEV sind Daten­schutz und Daten­si­cherheit seit Gründung des Unter­nehmens zen­trale Ele­mente in der Geschäfts­po­litik. Daher enga­giert sich DATEV mit dem Blog für mehr IT-Sicherheit im Mittelstand.