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Viren­alarm für E‑Mails

Schon wieder rollt eine Welle von betrü­ge­ri­schen E‑Mails mit gefähr­lichen Anhängen oder Links über das Internet hinweg. Mit mög­lichen schlimmen Folgen für den Ein­zelnen aber auch für den Unter­nehmer. Tipps wie Sie sich davor schützen können!

Seit einer Woche rollt offenbar wieder eine große Welle an betrü­ge­ri­schen E‑Mails mit gefähr­lichen Anhängen oder Links über das Internet hinweg. Diese Mails kommen als täu­schend echt wir­kende Pro­vi­der­rech­nungen und Banken-Mails daher. Aktuell mahnen z.B. die Deutsche Telekom und Vodafone ihre Kunden davor.

Ich dachte nicht, dass ich darüber schon wieder so schnell schreiben werde. Erst im Juni habe ich dazu aus­führlich im Blog berichtet.

Hier nochmal eine Auswahl der gän­gigen Tipps zum Umgang mit diesen E‑Mails:

  • Öffnen Sie niemals E‑Mails von unbe­kannten Absen­der­adressen oder darin ent­hal­tenen Datei­an­hängen sowie Links.
  • Denken Sie daran: Auch bekannte Absen­der­adressen können gefälscht sein. Nehmen Sie daher ggfs. vorher Kontakt mit der tat­säch­lichen Absen­der­adresse auf oder rufen Sie das ent­spre­chende Kun­den­portal über die Ihnen bekannte Adresse auf.
  • Achten Sie darauf, ob Sie in der E‑Mail direkt ange­sprochen werden. In betrü­ge­ri­schen E‑Mails fehlt in der Regel diese per­sön­liche Anrede. Update 03.12.14: Zum ersten Mal wird laut Telekom zum Teil auch die kor­rekte Ansprache für die Opfer ver­wendet.

Im Zwei­felsfall löschen Sie die E‑Mail am besten sofort und infor­mieren Ihre Mit­ar­beiter über die aktuelle Gefahr und wie Sie damit umgehen sollen.

Welche prä­ven­tiven Schutz­maß­nahmen sie im Unter­nehmen dringend umsetzen sollten und warum die Awa­reness der Mit­ar­beiter immer mehr zum wich­tigsten Schutz gegen diese Attacken wird, können Sie eben­falls in meinem letzten Beitrag jederzeit nach­lesen.

Eine Hilfe bei der Sen­si­bi­li­sierung ihrer Mit­ar­beiter bietet hier auch der Leit­faden „Infor­ma­ti­ons­si­cherheit: Ver­hal­tens­regeln für Mit­ar­beiter“

Na ja.…  dann wahr­scheinlich bis zur nächsten Welle, bei der hof­fentlich immer mehr Emp­fänger gut vor­be­reitet sind und richtig damit umgehen werden.

Bild: © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

2 Kommentare zu Virenalarm für E-Mails

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Stefan Brandl, DATEV eG

Stefan Brandl ist seit 1994 bei der DATEV eG in Nürnberg tätig. In der Kom­mu­ni­kation und Ver­marktung des Bereichs IT-Lösungen und Security ist er ver­ant­wortlich für den DATEV Sicher­heits­check und DATEV-Ansprech­partner für das Hand­lungs­ver­sprechen „Start­hilfe Sicherheit für den Mit­tel­stand” vom Verein Deutschland sicher in Netz e.V. (DsiN). U.a. ist er Co-Autor der DsiN-Sicher­heits­mo­nitore „Sicher­heitslage im Mit­tel­stand 2011/2012/2013 und 2014”. Seit 2012 betreut er zudem den DsiN-Blog.

 

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