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Machen Sie in nur zehn Minuten den IT-Sicher­heits­check von Deutschland sicher im Netz. Der Test liefert Hand­lungs­emp­feh­lungen, mit denen Sie die eigene IT-Sicher­heitslage ver­bessern können.

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Unterwegs sicher ins Netz

Immer mehr Men­schen gehen auch unterwegs ins Internet. Dazu eignen sich ver­schiedene Geräte, die sich immer mehr zu kleinen Com­putern ent­wi­ckeln. Die Geräte können aller­dings auch ein Sicher­heits­risiko dar­stellen.

  • Mehr als ein mobiles Telefon, trans­por­tabler Mini­com­puter: das Smart­phone
  • Leichter Com­puter, der wie eine Schreib­tafel im Arm gehalten und mit einem Zei­chen­stift oder dem Finger benutzt werden kann: der Tablet-PC
  • Mobiler Rechner mit Bild­schirm und Tas­tatur: das Netbook

Egal, ob Sie Ihr Mobil­te­lefon zum Surfen im Web oder zum Her­un­ter­laden der neu­esten Apps ver­wenden, nach­folgend finden Sie einige Rat­schläge für einen sicheren Umgang mit Smart­phone, Tablet oder Netbook.

 

Die wich­tigsten Tipps:

1. Nutzen Sie den Zugangs­schutz
Akti­vieren Sie stets den PIN für die SIM-Karte und den Gerä­te­sperrcode. Zudem ist es wichtig, den vor­ein­ge­stellten Sperrcode direkt abzu­ändern und danach regel­mäßig zu erneuern. Tipp: Im Internet finden Sie eine kon­krete Anleitung für Ihr indi­vi­du­elles Gerät: Suchen Sie nach „Sperrcode“ und „NameIh­res­Ge­rätes“.

2. Umgang mit Funk­diensten
Daten können in öffent­lichen WLAN-Netzen leicht abge­fangen werden. Der Daten­verkehr sollte des­wegen aus­nahmslos ver­schlüsselt sein. So sollte in der Brow­s­er­zeile immer das „https“ stehen. Tipp: Pro­bieren Sie, ob die gewünschte Inter­net­seite auch schon ver­schlüsselt ange­boten wird, indem Sie bewusst https://www.NamederSeite.de ein­geben und als Lese­zeichen neu abspei­chern.

3. WLAN und Blue­tooth
Deak­ti­vieren Sie Funk­dienste wie WLAN oder Blue­tooth, wenn Sie diese gerade nicht nutzen. Über diese Funk­tionen kann Ihr Gerät unter Umständen mani­pu­liert werden. Tipp: Finden Sie heraus, welches Symbol im Display den Status anzeigt. So erkennen Sie die Hin­weise, wenn WLAN und Blue­tooth unbe­ab­sichtigt aktiv sind.

4. Regu­lieren Sie die Ortung
Die GPS-Funktion Ihres mobilen Gerätes ermög­licht die Erstellung von Bewe­gungs­pro­filen. Wir emp­fehlen Ihnen, die GPS-Funktion Ihres Smart­phones abzu­schalten, wenn Sie dies nicht wollen. Im Zweifel ver­zichten Sie besser auf Apps, die ohne ver­ständ­lichen Grund auf Stand­ort­daten zugreifen.

5. Apps nur aus ver­trau­ens­wür­digen Quellen
Wenn Sie Apps her­un­ter­laden, ver­ge­wissern Sie sich vorher, ob diese auch ver­trau­ens­würdig sind. Suchen Sie zum Bei­spiel vor der Instal­lation im Internet nach Her­aus­geber und Nut­zer­kom­men­taren zu der jewei­ligen Anwendung. Wägen Sie für sich per­sönlich ab, inwieweit eine Freigabe Ihrer Daten dem Nutzen der App ent­spricht.

6. Instal­lieren Sie Sicher­heits­up­dates
Das mobile Betriebs­system und alle Apps sollten immer auf dem neu­esten Stand gehalten werden. Stimmen Sie auto­ma­ti­schen Updates nur für ver­trau­ens­würdige Apps zu.

7. Verlust des Gerätes
Sollte Ihnen das Mobil­te­lefon gestohlen werden oder Sie es ver­lieren, lassen Sie die SIM-Karte schnell vom Mobil­funk­an­bieter sperren. Einige Her­steller bieten auch Sperr­dienste oder  Fern­lösch­funk­tionen für den Daten­speicher an. Tipp: Erkun­digen Sie sich, welche Daten Ihr Anbieter für eine Sperrung benötigt und bewahren Sie diese so auf, dass Sie im Ver­lustfall schnell Zugriff darauf haben.

8. Verkauf oder Ent­sorgung
Vor dem Verkauf oder der Ent­sorgung Ihres Gerätes löschen Sie den Gerä­te­speicher voll­ständig. Im Internet finden Sie die Anleitung für eine sichere Daten­lö­schung Ihres Gerätes. Ver­gessen Sie auch nicht, Ihre SIM-Karte (Bezeichnung für die Chip-Karte mit Ihrer mobilen Tele­fon­nummer) oder SD-Karten (digitale Spei­cher­karten) zu ent­fernen. Weitere Infor­ma­tionen zum Thema erhalten Sie auch auf www.sicher-im-netz.de und www.bsi-fuer-buerger.de.

 

Diese ein­fachen Regeln finden Sie auch im neuen Flyer von Deutschland sicher im Netz “Unterwegs sicher ins Netz“.

Ein Kommentar zu Unterwegs sicher ins Netz

  • teovia sagt:

    Die Ver­füg­barkeit von Sicher­heits­up­dates
    - die ver­füg­barkeit von sicher­heits­up­dates ist häufig glücks­sache und sehr her­stel­ler­ab­hängig. in dem fall könnte man sich schon fragen, ob ein han­dy­her­steller der mir keine sicher­heits­up­dates anbietet denn als sichere quelle bezeichnet werden kann
    — bei vielen mobile-OS-vari­anten ist es dank vendor-lockin im zweifel gar nicht möglich dienste wie gps zu kon­trol­lieren.

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Katrin Göttel, vormals DsiN

Katrin Göttel stu­dierte an der TU Ilmenau, an der Bauhaus Uni­ver­sität Weimar und in Lyon, Frank­reich. Nach dem erfolg­reichen Abschluss des Stu­diums als Dipl.-Kulturwissenschaftlerin (Medien) war sie als Online-Manager beim Verlag Gruner + Jahr tätig. Ihre Aufgabe bei Deutschland sicher im Netz war es, mit­tel­stän­dische Unter­nehmen und Ver­braucher für IT-Sicherheit zu begeistern.

 

Koope­ra­ti­ons­partner

Für DATEV sind Daten­schutz und Daten­si­cherheit seit Gründung des Unter­nehmens zen­trale Ele­mente in der Geschäfts­po­litik. Daher enga­giert sich DATEV mit dem Blog für mehr IT-Sicherheit im Mit­tel­stand.