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Ver­hal­tens­richt­linien in Unternehmen

© Gerd Altmann, Pixelio

Aus dem Internet-Knigge namens Neti­quette wurden Social Media-Gui­­de­­lines. Dass vor allem Unter­nehmen gut beraten sind, solche Ver­hal­tens­richt­linien für ihre Mit­ar­beiter zu for­mu­lieren hat sich auch schon rum­ge­sprochen, oder?

 

Viele Unter­nehmen gehen davon aus, dass  sie keine Social Media-Gui­­deline benö­tigen,  weil sie zwar eine Homepage haben, aber mit Facebook, Twitter und  dem ganzen Rest bislang nichts zu tun haben. Weshalb also Ver­hal­tens­richt­linien in diesen Medien für die Mit­ar­beiter festlegen?

 

 

Social Media
Dafür gibt es gute Gründe. Nehmen wir mal an, ein Aus­zu­bil­dender aus Ihrem Unter­nehmen äußert sich auf Facebook negativ über seinen Aus­bilder und das ganze Unter­nehmen. Nun ist das Ziel auf Social Media Platt­formen ja anscheinend, so viele Freunde wie möglich zu sammeln. Und weil diese Freunde auch  wieder viele Freunde haben, ver­teilen sich gute wie auch schlechte Neu­ig­keiten weit­läufig und in Win­deseile im ganzen Land. Wie man sehen kann, läuft nicht nur die offi­zielle Unter­neh­mens­kom­mu­ni­kation über Social Media.  Auch wenn das Unter­nehmen selbst (noch) nicht online ver­treten ist, seine Mit­ar­beiter sind es mit Sicherheit. Und mit ihren Inter­net­auf­tritten prägen die Mit­ar­beiter die Außen­wirkung und die dadurch bedingte Fremd­wahr­nehmung ihres Unternehmens. 

Ein­heit­liche Unternehmenskommunikation
Daher  ist es auch für Unter­nehmen ohne Inter­net­präsenz wichtig, sich mit den Aus­wir­kungen von Social Media zu beschäf­tigen und eine klare, ein­heit­liche Unter­neh­mens­kom­mu­ni­kation durch die Her­ausgabe von Social Media-Gui­­de­­lines zu sichern.
Das klingt jetzt ver­mutlich kom­pli­zierter, als es ist, denn im Prinzip ist ja eigentlich jedem klar, dass z.B. das Offen­legen von Betriebs­ge­heim­nissen  kein Kava­liers­delikt ist. Im vir­tu­ellen Raum sollte man sich letztlich genauso ver­halten wie im rich­tigen Leben. Falls Sie für eigene Social Media-Gui­­de­­lines noch die eine oder andere Anregung benö­tigen, so finden sich im Internet zahl­reiche Bei­spiele dafür.  Ich halte mich an die Richt­linien, die mein Unter­nehmen für seine Mit­ar­beiter auf­ge­stellt hat:

Aber auch andere Unter­nehmen ver­öf­fent­lichen ihre Social Media-Gui­­de­­lines, hier ist noch eine Zusam­men­stellung über ver­schiedene deutsch­spra­chige Richtlinien.

Bild: © Gerd Altmann, Pixelio

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Manuela Moretta, DATEV eG

Über die Autorin:

Diplom-Kauffrau

Seit 1994 tätig bei DATEV eG. Im Bereich IT-Dienst­leis­tungen und Security seit 2005 zuständig für über­grei­fende Kom­mu­ni­kation und Ver­marktung tech­ni­scher Pro­dukt­lö­sungen. Ver­fasst in diesem Kontext regel­mäßig Bei­träge in der Kun­den­zeit­schrift der DATEV und ist Co-Autorin des Leit­fadens „Deutschland sicher im Netz”. Privat Mutter eines „Digital Natives” und „tech­nische Bera­terin” der Unter­nehmer im Bekanntenkreis.

 

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