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Der IT-Sicher­heitsblog für den Mit­tel­stand

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Machen Sie in nur zehn Minuten den IT-Sicher­heits­check von Deutschland sicher im Netz. Der Test liefert Hand­lungs­emp­feh­lungen, mit denen Sie die eigene IT-Sicher­heitslage ver­bessern können.

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Mul­ti­pli­ka­toren braucht das Land!

Warum sich ein Hotelier die Mühe machen sollten, sein Unter­nehmen auf IT-Sicherheit zu prüfen, ist vielen nicht bewusst. „Wer will schon von mir Daten klauen? Für Hacker ist mein Unter­nehmen doch unin­ter­essant, unser Laden läuft auch so.“ Ähnlich denkt womöglich der Chef eines kleinen Inge­nieur­büros oder eines Schlacht­be­triebs.

Steu­er­be­rater und Wirt­schafts­prüfer sind sich eher im Klaren darüber, welch sen­sible Daten tag­täglich ver­ar­beitet werden. Für diese Berufs­gruppe ist es nicht nur sinnvoll, darauf zu achten, dass die eigenen Daten gesi­chert sind: Auch ihr mit­tel­stän­di­scher Mandant geht durch laxen Umgang mit Mitarbeiter‑, Kun­den­daten oder Pro­jekt­de­tails Risiken ein, die ihn schlimms­ten­falls die Existenz kosten können. Für den Steu­er­be­rater ist es unan­genehm, wenn er seinen Mandant auf diese Weise ver­liert.

Diesen Zusam­menhang hat Deutschland sicher im Netz in einem Projekt auf­ge­griffen: Gemeinsam mit dem neuen Ver­eins­mit­glied Institut der Wirt­schafts­prüfer in Deutschland e.V. (IDW) und wei­teren Partnern bietet der Verein Steu­er­be­ratern und Wirt­schafts­prüfern Work­shops an. Diese schärfen das Bewusstsein zu IT-Sicherheit für den nach­hal­tigen wirt­schaft­lichen Erfolg – sowohl in der eigenen Kanzlei als auch beim Man­danten.

Natürlich bleiben die Finanzen im Gespräch zwi­schen Unter­nehmer und Steuerberater/Wirtschaftsprüfer das Thema Nr. 1. Aber macht es nicht auch Sinn, die Man­danten– sozu­sagen als Ver­trau­ens­person – auf die Gefahren von man­gelnder IT-Sicherheit hin­zu­weisen? Dazu werden die Steu­er­be­rater und Wirt­schafts­prüfer kei­neswegs in IT-Experten ver­wandelt. Vielmehr erhalten sie in den Work­shops prak­tische Tipps für die eigene Kanzlei, so dass Sie das Thema zum einen im beruf­lichen Alltag umsetzen und im zweiten Schritt auch beim Man­danten sou­verän ansprechen können. Dabei wird auch auf E‑Mail-Ver­­­schlüs­­selung und die sichere Anbindung von mobilen End­ge­räten, wie Smart­phones und Tablets, ein­ge­gangen.

Die Idee wird durch die Task Force „IT-Sicherheit in der Wirt­schaft“ des Bun­des­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft und Tech­no­logie unter­stützt: Es fördert das Projekt, um über diese Mul­ti­pli­ka­toren den klas­si­schen Mit­tel­stand zu erreichen. Im Herbst wird sich dann zeigen, wie das Modell­projekt im Mit­tel­stand ankommt.

Kos­ten­freie Work­shops werden in den fol­genden Städten ange­boten:

  • 12.03.2012, Berlin
  • 14.03.2012, Nürnberg
  • 20.03.2012, Frankfurt/Main
  • 26.03.2012, Stuttgart
  • 12.04.2012, Hamburg
  • 18.04.2012, Köln
  • 19.04.2012, Aachen
  • 15.05.2012, Düs­seldorf
  • 13.06.2012, Han­nover
  • 18.06.2012, München

Mehr dazu erfahren Sie auf: https://www.sicher-im-netz.de/wir_ueber_uns/Termine_1925.aspx

Foto: Workshop für Steu­er­be­rater und Wirt­schafts­prüfer in Aschaf­fenburg

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Katrin Göttel, vormals DsiN

Katrin Göttel stu­dierte an der TU Ilmenau, an der Bauhaus Uni­ver­sität Weimar und in Lyon, Frank­reich. Nach dem erfolg­reichen Abschluss des Stu­diums als Dipl.-Kulturwissenschaftlerin (Medien) war sie als Online-Manager beim Verlag Gruner + Jahr tätig. Ihre Aufgabe bei Deutschland sicher im Netz war es, mit­tel­stän­dische Unter­nehmen und Ver­braucher für IT-Sicherheit zu begeistern.

 

Koope­ra­ti­ons­partner

Für DATEV sind Daten­schutz und Daten­si­cherheit seit Gründung des Unter­nehmens zen­trale Ele­mente in der Geschäfts­po­litik. Daher enga­giert sich DATEV mit dem Blog für mehr IT-Sicherheit im Mit­tel­stand.