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Daten­schutz ist Chef­sache

So schwierig Daten­schutz zu orga­ni­sieren ist, so uner­lässlich ist er für eine ver­trau­ens­volle Geschäfts­be­ziehung.  Und: Ver­trauen ist wichtig! Oder würden Sie Geschäfte mit jemanden machen, der ihr Ver­trauen ent­täuscht hat?

Bun­des­da­ten­schutz­gesetz, Straf­ge­setzbuch, Tele­me­di­en­gesetz: Alles Regu­larien, die  per­so­nen­be­zogene Daten Ihrer poten­zi­ellen und vor­han­denen Kunden zu schützen helfen. In jedem Unter­nehmen werden zahl­reiche per­so­nen­be­zogene Daten gespei­chert. Hinter diesen Daten stehen Mit­ar­beiter, Kunden oder Lie­fe­ranten, die davon aus­gehen, dass Unter­nehmen korrekt  und ver­trau­ens­würdig mit ihren Daten umgehen.
 

Daten­schutz im Internet
Jeder weiß es: Daten­schutz ist wichtig! Auch Studien und Umfragen unter Unter­nehmen jeg­licher Größe bestä­tigen diese Ein­schätzung. In der Praxis zeigt sich oft ein anderes Bild. Sony zum Bei­spiel. Wer sollte schon bei mir Daten klauen, werden Sie sich jetzt viel­leicht denken? Was soll ich sagen? Die Wege im Internet sind oft uner­gründlich und selbst­ver­ständlich möchte niemand seine per­sön­lichen Daten unau­to­ri­siert im Netz stehen sehen.
Im Falle Sony blieb mir dieses Schicksal erspart, denn auch bei uns steht eine Konsole dieses Her­stellers im Kin­der­zimmer.  Meine Daten hat Sony auch nicht aus Miss­trauen nicht erhalten, denn ehrlich gesagt hätte ich ver­mutet, dass ein so großer und bekannter Konzern es sich leistet,  Daten extrem gut zu sichern. Nur aus purem Ego­ismus, weil ich nicht wollte, dass mein Sohn einer Cyber­fuß­ball­man­schaft zur Ver­fügung stehen muss, während ich das Abend­essen zube­reite, hatte Sony keine Daten von uns. Werden sie in Zukunft übrigens auch nicht erhalten, zumindest so lange nicht, bis mein Sohn seine eigene Kre­dit­karte hat.
 

Anfor­de­rungen aus dem Daten­schutz­gesetz
Jetzt wird natürlich nicht jeder sofort einen Daten­schutz­be­auf­tragten für sein Unter­nehmen bestellen müssen, das Bun­des­da­ten­schutz­gesetz klärt ein­deutig, ab wann man das muss. Aber es hält auch etwas anderes fest: Die Geschäfts­führung muss die Anfor­de­rungen aus dem Daten­schutz­gesetz umsetzen.  Nun sind Gesetze natürlich eine staub­tro­ckene Ange­le­genheit, mit der man sich frei­willig eher ungern aus­ein­an­der­setzt. Ver­ständlich und menschlich!  Zudem hat ein eigens beru­fener Daten­schutz­be­auf­tragter sicherlich mehr Mög­lich­keiten, dennoch sollte die Geschäfts­führung eines Unter­nehmens  im Rahmen ihrer Mög­lich­keiten das Nötige zu tun.  Min­destens wissen sollte sie, welche Ver­pflich­tungen es gibt.
Um zu klären, wie man auch in Kleinst­un­ter­nehmen die anver­trauten Daten mit den wenigen zur Ver­fügung ste­henden Res­sourcen schützt, sollten sie einfach mal häu­figer bei uns vor­bei­schauen. Einen Daten­schutz­be­auf­tragten können wir nicht ersetzen, aber hof­fentlich ein paar wichtige Impulse setzen.

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Manuela Moretta, DATEV eG

Über die Autorin:

Diplom-Kauffrau

Seit 1994 tätig bei DATEV eG. Im Bereich IT-Dienst­leis­tungen und Security seit 2005 zuständig für über­grei­fende Kom­mu­ni­kation und Ver­marktung tech­ni­scher Pro­dukt­lö­sungen. Ver­fasst in diesem Kontext regel­mäßig Bei­träge in der Kun­den­zeit­schrift der DATEV und ist Co-Autorin des Leit­fadens „Deutschland sicher im Netz”. Privat Mutter eines „Digital Natives” und „tech­nische Bera­terin” der Unter­nehmer im Bekann­ten­kreis.

 

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Für DATEV sind Daten­schutz und Daten­si­cherheit seit Gründung des Unter­nehmens zen­trale Ele­mente in der Geschäfts­po­litik. Daher enga­giert sich DATEV mit dem Blog für mehr IT-Sicherheit im Mit­tel­stand.